Ratliff Huffman (summermass3)

ERGEBNISSE Die RSO konnte bei 70,6 % der OA-Patienten am Hüftgelenk eine Verschlechterung vermeiden, bei RA-Patienten in 73,7 %. In den Sprunggelenken fanden sich keine strukturellen Veränderungen bei 79,1 % der OA-Patienten und 85,7 % der RA-Patienten.Szintigrafische Nachuntersuchungen zeigten am Hüftgelenk bei 68,6 % der OA-Patienten, 73,3 % der RA-Gruppe, 81,1 % der Sprunggelenke der OA-Patienten sowie 90,4 % der RA-Patienten keine Progression der entzündlichen Komponente.Die radiologischen sowie szintigrafischen Erfolgsraten nach RSO waren bei Rheuma-Patienten nicht signifikant höher als bei OA-Patienten. FAZIT Die RSO ist in der Behandlung einer Synovitis und in der Langzeitprävention fortschreitender entzündlicher Gelenkveränderungen bei Patienten mit Osteoarthritis und rheumatoider Arthritis eine gute Therapieoption. Eine RSO kann längerfristig ein Fortschreiten bei beiden Entitäten stoppen oder verzögern.in English, German ZIEL Ziel dieser Studie war es, Werte für die Nieren-Uptake-Kinetik von 99mTc-MAG3-SPECT bei gesunden SCID-Mäusen in Abhängigkeit von Mausstamm und Geschlecht zu erheben sowie zu untersuchen, inwieweit mit dieser Methode Therapieeffekte von 177Lutetium-Somatostatin-Rezeptor-Liganden (177Lu-SRL) auf die Nierenfunktion messbar sind. METHODEN Bei 12 weiblichen und 12 männlichen SCID-Mäusen wurden unmittelbar vor intravenöser Injektion von 99mTc-MAG3 dynamische semistationäre SPECT-Aufnahmen (68 Frames, insgesamt 35 min Dauer) gestartet. Zusätzlich wurden 6 weibliche SCID-Mäuse mit neuroendokrinen Tumoren 1–5 Monate nach 177Lu-SRL-Therapie (5 DOTATOC, 1 DOTA-JR11) untersucht. Die Nierenfunktion ist als Zeit bis zum Maximum (Tmax), T50 und T25 in Minuten (Median [Interquartilabstand]) aufgeführt. Gruppenunterschiede wurden mit dem Mann-Whitney-U-Test untersucht, und die Parameter der SCID-Mäuse wurden mit kürzlich publizierten Daten für C57BL/6N-Mäuse verglichen. ERGEBNISSE Für Tmax konnten signifikant geschlechtsabhängige Unterschiede zwischen den Mausstämmen beobachtet werden (Weibchen C57BL/6N 1,6 [1,4–1,7], SCID 1,4 [1,3–1,5]; p = 0,05; Männchen C57BL/6N 1,4 [1,3–1,4], SCID 1,6 [1,4–1,7]; p = 0,04). Tmax trat bei weiblichen C57BL/6N später als bei männlichen Mäusen auf (p less then 0,01). Dahingegen zeigten SCID-Mäuse keinen Unterschied (p = 0,14). Verglichen mit gesunden Mäusen zeigten therapierte Mäuse keine signifikante Veränderung von Tmax (2,0 [1,4–2,7]; p = 0,15), jedoch erfolgten T50 (p = 0,02) und T25 (p = 0,01) signifikant später. SCHLUSSFOLGERUNG Diese Studie zeigte signifikante geschlechtsabhängige Unterschiede in der Nierenfunktion zwischen SCID- und C57BL/6N-Mausstämmen. Für experimentelle Therapiestudien ist daher die Etablierung von Normwerten in Abhängigkeit von Mausstamm und Geschlecht wichtig. Die 99mTc-MAG3-Nierenszintigrafie war zudem eine ausreichend sensitive Methode zum Nachweis toxischer Einflüsse von 177Lu-SRL auf die Nierenfunktion bei SCID-Mäusen.Multiligament knee injuries (MLKI) are complex and challenging to treat. The posteromedial corner (PMC) structures are commonly torn in MLKI. A thorough and systematic evaluation is imperative to avoid a missed diagnosis and for planning treatment. With several structures injured, the treatment method (operative vs. nonoperative, repair vs. reconstruction), availability of allografts, timing of surgery, and rehabilitation are some of the factors that have to be considered in the decision-making. Persistent valgus instability because of untreated or not healed medial collateral ligament (MCL) tears will increase graft forces on the cruciate ligament grafts, thus increasing the risk of reconstruction graft failure. selleck kinase inhibitor In recent years, there has been a growing body of literature on the anatomy and biomechanics of the medial structures that has aided in the development of biomechanically and clinically validated anatomic PMC reconstructions. Despite good healing potential of the MCL, in MLKI,