Stroud Taylor (Salinas89Haas)
Für viele Hausbesitzer gehört zum Traum vom Eigenheim nicht nur Haus und Garten, sondern auch ein attraktiver, komfortabel zu erreichender Stellplatz fürs Auto. Ein überdachter Stellplatz bietet viele Vorteile, wie den Schutz vor UV-Einstrahlung, vor Regen und Schnee. Bei Fahrzeugen, die in einem Carport oder einer Garage untergestellt sind, vereisen die Scheiben im Winter außerdem nicht, wodurch das nervige Einkratzen der Vergangenheit angehört. Carports sind grundsätzlich günstiger und weniger aufwendig zu bauen, zudem ist die Luftzirkulation in einem Carport, das ja zu allen Seiten offen oder zumindest luftdurchlässig ist, sehr viel besser als in einer geschlossenen Garage. Durch die gute Durchlüftung kann Feuchtigkeit, die noch am Auto haftet, beispielweise nach einer Fahrt im Schnee oder Regen, ausgezeichnet abtrocknen. Carports können in vielen verschiedenen Größen und Ausstattungsvarianten geplant und gebaut werden. Auch was Material und Farbe des Unterstandes gibt es eine ganze Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten. Die beliebtesten Baustoffe sind hier Holz und Metall, wobei jedes dieser Materialien mit ganz eigenen Vorteilen überzeugt. Der Holzcarport für einen natürlichen Look Ein Carport aus Holz ist eine sehr kostengünstige Möglichkeit, einen funktionalen Unterstand fürs Auto auf dem eigenen Grundstück zu errichten. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die günstigste Möglichkeit einen Carport zu bauen, eine Carport-Konstruktion ist, die man selbst aufstellt. Abgesehen vom finanziellen Vorteil, ist auch der natürliche Look von Holzcarports bei vielen Hausbesitzern sehr beliebt. Das Holz ergänzt einen grünen Vorgarten und gibt ein warmes, heimliches Gefühl. Zudem ist ein Holzcarport die umweltfreundliche Carportvariante, da das Holz zu den nachwachsenden Rohstoffen gehört und im Gegensatz zu Metallkonstruktionen biologisch abbaubar ist. Eine sehr günstige, aber recht haltbare Option für einen Holzcarport ist das Fichtenholz. Fichte ist ein eher helles Holz, das sich im Laufe der Zeit gelblich einfärben kann, allerdings Schutzmittel und Pflegelösungen nur in sehr geringem Maße annimmt. Das etwas preisintensivere Kieferholz ist da dankbarer, es zeichnet sich vor allem durch seine hohe Widerstandfähigkeit aus und kann sehr gut mit Holzschutzmitteln behandelt werden, wodurch es noch länger in Takt bleibt und gepflegt aussieht. Der größte Nachteil von Holzcarports liegt in der regelmäßig benötigten Pflege und in der vergleichsweisen kurzen Haltbarkeit des Materials. Als natürlicher Baustoff ist Holz anfällig für Pilz und Parasiten. Außerdem kann es sich durch Regen und extremen Frost oder Hitze verziehen. Dadurch kann sich außerdem die Farbe ändern. Bei regelmäßiger Pflege, also der Behandlung des Holzes mit speziellem Holzschutzmittel zweimal im Jahr, kann ein gepflegte Optik aber erhalten bleiben und die Lebensdauer des Materials verlängert werden. Wer einen natürlichen Look für seinen Carport wünscht, muss diese Nachteile aber nicht unbedingt in Kauf nehmen. Einige Carporthersteller bieten besondere Modelle, die die besten Eigenschaften von Holz- und Metallcarports miteinander verbinden. Auf werden Carports mit einer Grundkonstruktion aus Metall präsentiert, die sehr widerstandsfähig ist und lange erhalten bleibt. Für den Holz-Look kann dann zwischen Wandelementen aus verschiedenen Hölzern, je nach Vorliebe, gewählt werden. Auf diesem Weg erhalten Sie einen robusten, stabilen Carport, der jeder Wetterlage standh